Meine Route in Kan­sas

Kansas City, MO – St. Jo­seph, MO

Samstag, 16. Juni – Montag, 25. Juni 2007

Kansas hat viele, landschaftlich reizvolle, Attraktionen. Schon die Wolken am Himmel, die schnellen Wetterwechsel oder die tiefroten Sonnenuntergänge beeindrucken. Touristische Attraktionen sind selten, was aber durch den Reiz der Natur, kulturelle und wissenschaftliche Beiträge mehr als kompensiert wird. Kulturelle Einrichtungen sind beispielsweise das Dwight D. Eisenhower Museum bei Abilene und das Kansas Cosmosphere und Space Center in Hutchinson. In der Nähe, in Independence, das allerdings in Missouri liegt, ist das Harry S. Truman Museum.

In Witchita war ich im „Museum of World Treasures“ und dem „Mid-America All-Indian Center“. Das Museum ist unübersichtlich und mit Ausstellungsstücken überladen. Im Gegensatz dazu ist das Center ein Ort der Erbauung. Ich war der einzige Besucher, wurde mit Handschlag begrüßt und konnte in Ruhe die Ausstellung studieren.

In Kansas gehen viele Straßen Dutzende von Kilometern kerzengeradeaus. Es ist ständig ist ein Wind zu spüren und auffallend aufgeräumt. Die Prärie ist teilweise ganz flach, dazwischen sind dann aber immer wieder ein paar Hügel.

Stark beeindruckt hat mich ein starkes Gewitter mit Tornados, das ich erleben durfte. Vor den Tornados wurde im Radio gewarnt. Die zogen etwa 30 km von meinem Standort entfernt vorbei. Es gab sehr starke Regengüsse, so dass Autofahren zeitweise nicht möglich war. Kurz darauf kam ich an Greensburg vorbei, wo vor 6 Wochen ein Tornado durchzog und wollte in der Nähe in einem Motel übernachten. Die Motels waren aber alle mit den Obdachlosen von Greensburg belegt. Also musste ich im strömenden Regen weitere 150 km fahren.

Ein besonderes Erlebnis bei der Besichtigung des Kapitols in Topeka ist die spektakuläre Besteigung des Doms, das ist schon ein kleines Abenteuer.