Meine Route in Mis­sis­sip­pi und Louisiana

Mobile, AL – Baton Rouge, LA

Donnerstag, 24. Mai – Samstag, 26. Mai 2007

Über das Internet habe ich bei einer deutschen Firma einen Leihwagen gemietet. Den kann ich am Flughafen in Mobile abholen. Mobile selbst ist eine Stadt mit einer sehr angenehmen Atmosphäre und etwas künstlerischem Flair.

Ich fahre also jetzt mit dem Auto auf der geplanten Fahrradroute weiter. Da ich viel schneller bin, kann ich mir Umwege erlauben und auch interessante Orte anschauen.

Auf dem Weg nach Bogalusa, LA wurde sogar mein Auto in einem Dorf von einem Hund angegriffen. Bogalusa hat eine stinkende Papierfabrik. Ich kann zunächst kein Motel finden und nachdem ich mich in einer Tankstelle erkundigt habe werde ich von einem Schwarzen über mehre Meilen zu einem Motel begleitet. Das war mehr Hilfsbereitschaft wie man normalerweise erwarten darf.

Baton Rouge, LA – Rigland (Jackson), MS

Sonntag, 27. Mai – Montag, 28.Mai 2007

In Baton Rouge ist der französischer Einfluss spürbar, eine angenehm lockere Atmosphäre.

Mangels Campingmöglichkeit bin ich wieder einmal im Motel. Diesmal gibt es eine etwas andere Überraschung, es sind Wanzen im Bett. Glücklicherweise ist noch eine Couch im Zimmer, auf der ich dann schlafe. Im Motel hat man sich am nächsten Tag entschuldigt und 15$ nachgelassen. Übrigens war es ein Motel einer bekannten Kette, nicht etwa eine billige Absteige.

Die viele Zeit, die ich jetzt habe, investiere ich in Besichtigungen mehr oder weniger bekannter historischer Stätten. Die Bilder geben hiervon einen Eindruck.

Alle paar Meilen ist auf dem Natches Trance, den ich jetzt befahre, eine Tafel aufgestellt, die Historisches beschreibt. Speziell wird die besondere „Behandlung“ der Indianer ohne Beschönigung dargestellt.

Das Wetter wird schlechter, es ist bewölkt und hat auch schon mal leicht geregnet.

Rigland (Jackson), MS – Tupelo, MS

Dienstag, 29. Mai – Mittwoch, 30. Mai 2007

Es gibt nicht viel Erwähnenswertes. Es geht einfach weiter in Richtung Norden auf dem Natches Trace. Am meisten beeindruckt hat mich French Camp und Tupelo.