Meine Route in Mis­sou­ri

Metropolis, IL – Kansas City, MO

Freitag, 8. Juni – Samstag, 16. Juni 2007

Missouri unterscheidet sich stark von den südlicheren Staaten, in denen ich bisher war. Vielleicht ist Missouri etwas europäischer, ich bin mir da aber nicht sicher. Es ist auch egal, Missouri gefällt mir.

In Missouri ist es sehr hügelig und die Straßen sind teilweise ganz eng. Auch werden Motels auf dem Land rar und die Campingplätze sind oft ohne Dusche. In St. Louis habe ich den Bogen und ein Museum angeschaut. Viel mehr ist auch nicht anzuschauen, erstaunlich für eine Stadt dieser Größe. Ein Hotel in der Nähe von St. Louis möchte ich hier erwähnen. Es war zweifellos das Beste auf der ganzen Reise, sowohl bei der Qualität wie auch beim Preis/Leistung-Verhältnis: Drury Inns in Fenton.

Zwischen St. Louis und Hannibal fallen die großen Felder auf. Es gibt da nur diese riesigen Felder, dazwischen ist nichts. Hannibal selber ist ein sehr verschlafenes Nest. Es wird alles Mögliche im Namen eines Schriftstellers verkauft, mehr ist nicht geboten.

Nach Jefferson City, das mir sofort gefallen hat, führen alle Straßen westwärts kurvenlos geradeaus und, eines ist nicht zu übersehen, die Prärie beginnt. Ich werde hier von fast allen Leuten, denen ich begegne begrüßt, ein Indiz, wirklich „auf dem Land“ zu sein.

Zwischen Columbia und Kansas City gibt es ein ganz besonderes McDonalds. Es hat ein Klo, da kann man keine Tür hinter sich zumachen, es gibt einfach keine. Die Schüssel steht einfach um eine Ecke.