Radtour über die Alpen und den Jura: Teilstück Col du Lau­tar­et – St. Jeoire

Tag 4: Col du Lau­tar­et – Bonneval, 113 km, 2.050 Höhenmeter

Um 08:20 Uhr starte ich zur Auffahrt vom Col du Lautaret auf den Galibier. Der ist zufällig an diesem Wochentag exklusiv für Radfahrer von 09:00 hr bis 12:00 Uhr geöffnet. Autos müssen warten. Welch ein Erlebnis: Ich bin ganz alleine mit den Murmeltieren und zweimal werde ich auch noch von interessierten Touristen fotografiert. Der Wind ist extrem stark und es ist ganz schön kalt geworden. Ich friere.

Col du Lautaret, von oben
Col du Lautaret, von oben
Auffahrt zum Galibier, Ausblick nach Süden, irgendwo da hinten ist das Mittelmeer
Auffahrt zum Galibier, Ausblick nach Süden, irgendwo da hinten ist das Mittelmeer
Col du Galibier, 2342 m ü. M., da ist es bitterkalt und stürmisch
Col du Galibier, 2342 m ü. M., da ist es bitterkalt und stürmisch
Col du Télégraphe, 1566 m ü. M., liegt einfach so am Weg
Col du Télégraphe, 1566 m ü. M., liegt einfach so am Weg
Kilometertabelle Col de Lautaret - Bonneval

Tag 5: Bonneval – Beaufort, 103 km, 2.096 Höhenmeter

Abfahrt in Bonneval ist um 08:30 Uhr. Es läuft dann trotz des schlechten Wetters den ganzen Tag wie am „Schnürchen“. Die Route führt zunächst auf den Col de Iseran. Dort hat es leichten Schneefall und ich habe angefrorene Hände. Nach der Abfahrt auf den Col de Méraillet bin ich völlig durchgefroren.

Das waren heute nochmals gewaltige landschaftliche Eindrücke. Es ist eine „andere Welt“ aus der man „ins Hotel“ zurückkehrt. Jedenfalls sind die hohen Berge jetzt bezwungen.

Ankunft am Hotel um ca. 19:30 Uhr.

Col de l'Iseran, 2770 m ü. M., der Kältepol der Tour, zweithöchster Pass Europas
Col de l'Iseran, 2770 m ü. M., der Kältepol der Tour, zweithöchster Pass Europas
Cormet de Roseland, 1968 m ü. M., im Regen
Cormet de Roseland, 1968 m ü. M., im Regen
Col de Méraillet, 1605 m ü. M. und ich bin schon halb erfroren
Col de Méraillet, 1605 m ü. M. und ich bin schon halb erfroren
Kilometertabelle Bonneval - Beaufort

Um 08:30 Uhr fahre ich in Beaufort ab. Es regnet immer wieder an den Nordhängen, also dann, wenn ich von der Höhe hinunterfahre. Und das macht es verdammt kalt. Aber die Berge gehen langsam zu Ende.

Wie der geneigte Leser, der bis hier durchgehalten hat, sicherlich bemerkt, bin ich bis jetzt die Route des Grandes Alpes geradelt. Auf diesem Abschnitt führt sie durch einen Ort namens Romme (den lassen wohl alle aus, da ich nirgends etwas darüber gelesen hatte). Es sind fast 300 zusätzliche, nicht eingeplante, Höhenmeter. Dafür entschädigt dann eine exponierte Aussicht nach Romme.

Ankunft in St. Jeoire um 21:00 Uhr. (Es gibt nur noch eine Pizza take away).


Tag 6: Beaufort – St. Jeoire, 120 km, 2.737 Höhenmeter

Um 08:30 Uhr fahre ich in Beaufort ab. Es regnet immer wieder an den Nordhängen, also dann, wenn ich von der Höhe hinunterfahre. Und das macht es verdammt kalt. Aber die Berge gehen langsam zu Ende.

Wie der geneigte Leser, der bis hier durchgehalten hat, sicherlich bemerkt, bin ich bis jetzt die Route des Grandes Alpes geradelt. Auf diesem Abschnitt führt sie durch einen Ort namens Romme (den lassen wohl alle aus, da ich nirgends etwas darüber gelesen hatte). Es sind fast 300 zusätzliche, nicht eingeplante, Höhenmeter. Dafür entschädigt dann eine exponierte Aussicht nach Romme.

Ankunft in St. Jeoire um 21:00 Uhr. (Es gibt nur noch eine Pizza take away).

Col des Saisies, 1650 m ü. M.
Col des Saisies, 1650 m ü. M.
Cormet des Aravis, 1486 m ü. M., Regenpause
Cormet des Aravis, 1486 m ü. M., Regenpause
Col de la Colombière, 1618 m ü. M.
Col de la Colombière, 1618 m ü. M.
Col de Romme, 1300 m ü. M., die schwerere Alternative
Col de Romme, 1300 m ü. M., die schwerere Alternative
Kilometertabelle Beaufort - St.Jeoire